Reden und Interviews

Antje Bostelmanns Rede vom Klax Sommerfest am 16. Juni 2017 im Garten der Klax Konsultationskita "Raupenhaus", Asta-Nielsen-Straße 11, Berlin-Pankow: „Jetzt lernen die Großen“, ist die Überschrift des heutigen Tages. Sie tragen den Text auf den T-Shirts, haben am Nachmittag interessante Workshops besucht, Spaß gehabt und Kollegen getroffen. Was mich nun interessiert, ist: Haben Sie auch etwas gelernt? Was haben Sie gelernt? Wie haben Sie gelernt? Mit wem haben Sie gelernt? Aber vor allem: Wie ging es Ihnen dabei?"

Zur diesjährigen Belegschaftsversammlung hat Antje Bostelmann als Hauptgeschäftsführerin der Klax Gruppe zum zukünftigen Bildungsauftrag von Kindergarten und Vorschule gesprochen: "Klax ist mit seinen durchdachten und systematischen Angeboten für Familien, Kleinkinder, Schüler und Auszubildende ein wichtiger Kindergarten- und Schulträger in Berlin. Die Ausstrahlung des Klax Konzeptes erstreckt sich über ganz Deutschland. Was wir tun, interessiert andere und sie orientieren sich an uns oder versuchen, es uns gleich zu tun. Wir sind Vordenker und irgendwie auch 'Vormacher' in der Frühädagogik. Deshalb möchte ich heute über die Verantwortung des Kindergartens und der Schulen für die Zukunft unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens sprechen, die zugleich auch unsere Verantwortung ist, da viele andere Pädagogen zu Klax schauen und von uns Ideen und Lösungen in drängenden pädagogischen Fragen erwarten."

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Antje Bostelmann zu digitalen Medien in der frühkindlichen Bildung.

Titelverleihung „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“

Manuskript der Rede von Antje Bostelmann

am 9. September 2016 an die Klax Sekundarschule


Liebe Schülerinnen, liebe Schüler, liebe Schulleiterin Frau Sahraoui, liebe Geschäftsführerin Frau Dr. Schubert, liebe Frau Linda Gabriel, lieber Herr Rickfelder, liebe Eltern, liebe Gäste,

 

ich bin gebeten worden anlässliches dieser Feierstunde einige Worte zu sagen. Das will ich gern tun und ihnen zunächst einen Teil aus meiner persönlichen Lebensgeschichte erzählen.

Klax Sommerfest am 17. Juni 2016

Manuskript der Rede von Antje Bostelmann

Alässlich zum Klax Maker Day 2016: „We make IT“

 

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

 

Heute feiern wir unser drittes Sommerfest bei Klax.

Vor zwei Jahren haben wir mit einer „Wow and How Party“ das damals neue KlaxMaxWiki – unsere interaktive Mitarbeiterinformationsplattform – eingeführt. Im letzten Jahr haben wir zurückgeblickt und anlässlich unseres 25-jährigen Jubiläums die Geschichte unseres Unternehmens Revue passieren lassen. In diesem Jahr blicken wir nach vorn. Mit einem Maker Day widmen wir uns zukünftigen Lern-und Unterrichtsmethoden. Damit stellen wir uns ganz bewusst mitten in die sogenannte Maker-Bewegung.

 

Warum wählen wir für unser Sommerfest diesen besonderen Rahmen?

Ein Vierteljahrhundert Arbeit für Kinder und Familien liegt hinter uns. 25 Jahre, das sind 300 Monate, 6600 Arbeitstage ausgefüllt mit Anstrengungen, guten Ideen, die Umsetzer brauchten und gefunden haben, Spaß und Ärger, Überraschungen, die die Gleichförmigkeit des Alltags durcheinanderbringen und vielem mehr. Eins aber ist sicher: Langweilig war es in den letzten 25 Jahren nie. 25 Jahre pädagogische Arbeit in Krippen, Kindergärten, Schulen und Freizeiteinrichtungen, das sind 25 Jahrgänge von Kindern, die durch unsere Einrichtungen gegangen sind. Manche Kinder der ersten Stunde arbeiten heute selber als Erzieherinnen oder Leiterinnen in Klax Einrichtungen.

Bei der Podiumsdiskussion auf der didacta 2015 in Hannover haben die Teilnehmenden zur Digitalisierung in der Kinderpädagogik gesprochen.

Warum arbeiten wir eigentlich? Um Geld zu verdienen werden Sie antworten. Oder: Um etwas Sinnvolles zu tun, ein erfülltes Leben zu haben, einen Grund jeden Morgen aufzustehen, unter Leuten zu sein oder um etwas zu schaffen, was dem eigenen Leben einen Sinn gibt.
Wir Menschen brauchen Arbeit, die Sinn macht und die uns ein Gefühl der Wirksamkeit und der Zugehörigkeit gibt. Arbeit ist dann sinnvoll, wenn ich mit dem Herzen dabei bin. Das können wir von den Erzieherinnen und Lehrern lernen, deren Aussage, dass sie es lieben mit Kindern zusammen zu sein, im ersten Moment etwas verklärt und romantisch klingt und doch eine ernstzunehmende Begründung für den Sinn von Arbeit ist.

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